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Von Babys lernen, glücklich zu sein

zwillingspapa

Wisst Ihr – ich bin schon ein wenig neidisch auf Mats und Finn. Nicht, weil sie Babys bei Sandra und mir sind. Naja – nicht NUR deswegen !

Nein – ich bin generell etwas neidisch auf so kleine, neue Erdenbürger, weil sie so unglaublich unvorbelastet, unvoreingenommen und offen sind. Eigentlich genau wie Tiere – und das meine ich absolut positiv, denn Tiere sind einfach echt. Tiere sind natürlich, sie verstellen sich nicht. Und Tiere sind ehrlich.

Genauso Babys. Ich bin neidisch darauf, wie man sich über Kleinigkeiten freuen kann. Ich bin immer wieder erstaunt, wie achtsam und wertschätzend, wie aufmerksam und wach man mit 5 Monaten sein kann. Und ich bin fassungslos, wie komplett unbelastet man in jeden neuen Tag gehen kann. Wie ein Computer, der immer wieder morgens neu aufgesetzt wird. Fast wie „50 First Dates“, allerdings ohne den Krankheitshintergrund.

„Ich will das auch“.
Falsch – der Satz muss heissen: „Ich will das auch WIEDER KÖNNEN!“

Wir können das glaube ich alle. Wir müssen nur wieder zulassen, uns über Kleinigkeiten zu freuen. Wir müssen uns darauf einlassen, uns sprichwörtlich zu bücken und ein paar Detaillevel weiter unten alles warzunehmen, was uns glücklich machen kann.

Wielange ist es z.B. her, dass wir uns beim Spazierengehen über ein stinknormales Gänseblümchen am Straßenrand gefreut haben? Wielange ist es her, dass wir den Duft des Waldes gerochen und in uns hineingeschmunzelt haben, weil wir ihn zum letzten Mal als Kind so richtig wahrgenommen haben? Wielange ist es her, dass wir nicht nach Großem, Teurem, Tollem gejagt haben, sondern so bei uns selbst waren, um all die kleinen Sachen um uns herum zu sehen?

Ich frage mich oft, was das Problem ist. Zeitmangel? Sind wir überfrachtet mit Reizen, Möglichkeiten? Alles nur, weil wir dauernd und überall sofort alles haben können?

Hmm… schade, dass dadurch so viele wirkliche und vor allem KLEINE Freuden auf der Strecke bleiben. Manchmal ist es doch ganz einfach, glücklich zu sein.

So wie Finn auf dem Bild – er war einfach nur beschäftigt mit einem Radl Gurke. Und er war glücklich. Für den Moment.

Wie seht Ihr das? Welche Kleinigkeit hat EUCH zuletzt glücklich gemacht?

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